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Oropos (Attika)

 

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Gemeinde Oropos
Δήμος Ωρωπού (Ωρωπός)

 

 

 

Basisdaten

Staat:

Griechenland

Region:

Attika

Regionalbezirk:

Nordostattika

Geographische Koordinaten:

38° 18′ N, 23° 45′ O38.30361111111123.754166666667Koordinaten: 38° 18′ N, 23° 45′ O (Karte)

Fläche:

317,46 km²

Einwohner:

29.542 ([1])

Bevölkerungsdichte:

93,1 Ew./km²

Gemeindelogo:

Sitz:

Oropos

LAU-1-Code-Nr.:

A

Gemeindebezirke:

9 Gemeindebezirke

Ortschaften:

11 Ortschaften

Website:

www.dimos-oropou.gr

Lage in der Region Attika

f9f8

Oropos(griechisch Ωρωπός(m. sg.); offizielle Bezeichnung: Dimos Oropion Δήμος Ωρωπίων) ist eine griechischeGemeinde im Nordosten der Halbinsel Attika, etwa 50 Kilometer von der Hauptstadt Athenim Regionalbezirk Ostattika.

Bei der Verwaltungsreform 2010wurde die Gemeinde durch Vereinigung der bis dahin selbständigen Gemeinden und Landgemeinden Oropos, Afidnes, Avlona, Kalamos, Kapandriti, Malakasa, Markopoulo Oropou, Artemi, Nea Palatia, Artemi, Polydendri, Skala Oropou, Chalkoutsi und Sykamino gebildet.

 

Geschichte

Oropos war der Vorort der zwischen Athen und Boiotienumstrittenen Landschaft Oropia. Der Ortsname und der Name des benachbarten Flusses Asópos lassen auf eine vorgriechische Besiedelung schließen. In der Antike war vor allem der Hafen der Stadt von Bedeutung, weil von hier die kürzeste Verbindung nach Euböa bestand und die Insel wegen ihres Vieh- und Getreidereichtums strategisch wichtig war. Der Aristoteles-Schüler Dikaiarchosweiß über die Bewohner der antiken Stadt zu berichten, dass sie besonders gerissen und habgierig waren. Bis 402 v. Chr.bestand der Ort nur aus der Hafenstadt - dem heuitigen Gemeindebezirk Skala Oropou -, dann wurde ein Teil des Ortes in die Nähe des heutigen Dorfes Oropos ins Binnenland verlegt.

Beim Küstendorf Dílion finden sich spärliche Überreste eines delischen Apollon-Heiligtums. 425 v. Chr.fand hier eine Schlacht zwischen Athenern und Thebanern statt, die die Thebaner gewannen. Bei Inófyta (12 Kilometer nordwestlich von Oropos) fand 456 v. Chr.eine andere Schlacht zwischen den beiden Kontrahenten statt, in der die Athener einen großen Sieg feiern konnten. 155 v.Chr.musste im Rahmen eines Konfliktes zwischen Athen und Oropos eine athenische Philosophengesandtschaft u.a. mit Karneades von Kyrenezu einem Schiedsspruch nach Rom reisen.

Archäologischer Befund

Insgesamt sind die antiken Reste von Oropos recht spärlich. Das Hauptheiligtumund die Orakelstättedes Amphiaraoslagen sechs Kilometer südöstlich in einem schmalen Waldtal. Seit 1884durchgeführte Ausgrabungenlegten einen Tempelund eine dorischeHalle aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. frei. Weiterhin wurden ein Theater, ein Stadion, Gäste- und Verwaltungshäuser, die Akropolissowie diverse Inschriftenfreigelegt. Im Nachbarort Néa Palátia finden sich ebenfalls spärliche Reste des antiken DemosOropos.

Bei Oropos wurde während der griechischen Militärdiktatur1967ein Konzentrationslagereingerichtet. Bekanntester Häftling war Mikis Theodorakis.

Sehenswürdigkeiten            

Museum „O Phaeton“

  • Es ist eine kleine Kirche aus dem 17. Jahrhunderterhalten.
  • Privates Automobilmuseum „O Phaeton“
  • Archäologisches Museum

Chalkoutsi befindet sich 5 km. Nördl. von Oropos. 

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